|
Dietlinde Andruchowicz
Dietlinde Andruchowicz wurde 1951 in Edestorf/Hannover
geboren. Studium der Kunst- und Werkerziehung 1972-1977 an der Universität
Mainz. Seit 1977 lebt Dietlinde Andruchowicz freischaffend in Rheinhessen.
1979 Förderpreis Junge Künstler in Rheinland-Pfalz; 1980 Kunstpreis Südliche
Weinstraße für Grafik, Landau. Seit 1984 weitere Ehrungen, zahlreiche
Ausstellungen ihres malerischen und grafischen Werkes, bedeutende öffentliche
und private Ankäufe von Kommunen, Ländern, Institutionen und Sammlern.
Die Galerie Böhler stellte die Künstlerin anlässlich der Seeheim-Jugenheimer
Kulturtage im Mai 1998 in Jugenheim erstmalig an der Bergstraße vor.
Dietlinde Andruchowicz blickt auf ein umfangreiches Werk an Bildern und
Grafiken zurück. Sie kokettiert nicht mit Ismen unserer Zeit. Die Motive
ihrer Arbeiten entspringen der Anschauung, den Erlebnissen. Technisch
sicher und variationsreich, hauptsächlich mit Ätzung, Kaltnadel, Aquatinta,
Roulette und Sandpapier hantierend, wird das Werk geduldig erprobt, auch
verworfen. Die Verbindung von Radiertechnik, eigenem Druck und Motivauswahl
faszinieren im Ergebnis den Betrachter:
Landschaften und Felder leben in einer großzügigen Weite, unbeschwert
wirklich. Staffagen sind unbekannt, ganz gleich, ob in der Pfalz, der
Toskana oder Provence. Betrachten wir Häuser (immer mit Garten),
umfängt uns der Charme des Verfalls, der sichtbaren Zeit - die Natur tritt
uns in ihrer ungestörten Harmonie entgegen.
|
|
|